
Abhängen mit System
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Künstlerischer Wettbewerb im Neubau der
schoeller 2welten Bürohaus Rhomberg Bau
| Grundsätzliche Proposition der Arbeit ist neben
der Schaffung eines repräsentativen Entrées die Funktionalität
als Sichtfilter für die hinter der Glaswand befindlichen Räumlichkeiten,
ohne dabei das großzügig transparente Gesamterscheinungsbild
zu beeinträchtigen. Zu diesem Zweck wird ein dem realen Raumvolumen hinter der Glaswand entsprechendes, aber digital konstruiertes Framework erstellt, innerhalb welchem Schläuche mit unterschiedlichen Durchmessern und Längen von der Decke hängend, ein dichtes räumliches Gefüge ergeben. Dieses Gefüge wird im Sinne einer Simulation des räumlichen Wahrnehmungseindrucks bei frontaler Betrachtung in Augenhöhe zentralperspektivisch auf das flächige Prospekt der Glaswand übertragen. Die Schläuche scheinen von der realen Decke zu hängen und am realen Fußboden aufzuliegen, um sich dann dem Blick des Betrachters in der Tiefe des Raums zu entziehen. Die Oberflächen der Schläuche geben fragmentierte Ansichten einer Vielzahl von Baustellenszenen frei, die aufgrund der Diskontinuität in der Dichte ihrer Verteilung nur teilweise entschlüsselt werden können. In den transparenten Bereichen zwischen den Motiven erschließt sich eine zusätzliche Wahrnehmungsebene durch das dynamische Wechselspiel mit den Vorgängen und der räumlichen Struktur hinter der Glaswand. Die großteils in schwarz-weiss gehaltene Bildcollage erfährt mit dem kalkulierten Einsatz farbiger Elemente motivische Zusammenhänge über größere Bildbereiche. |